Busfahren

Busfahren vor Corona....

 

...alles eine Sache der Einstellung.

Man sollte nur nichts gegen Körperkontakt haben. Ergattert man einen Sitzplatz am Fenster, ist alles gut. Sitzt man jedoch am Gang, muss man alsbald damit rechnen, den Bauch, Hintern oder bestenfalls die Tasche eines stehenden Mitfahrers unmittelbar vor dem eigenen Gesicht zu haben. Sofern es der Platz erlaubt, erfreuen häufig Musiker (meist) mit ihren Künsten oder Studenten bieten in Kurzvorträgen ihr Wissen an (und anschließend natürlich eine Broschüre zum Kauf). Auch Eis, Getränke und verschiedene Snacks oder  Bonbons "caramelos" werden von den "ambulantes" während der Fahrt zum Kauf angeboten. An einer Haltestelle steigen sie ein, an der nächsten meistens wieder aus. Peruaner und auch geflüchtete Venezolaner sind kreativ und jammern nicht, sondern finden so einen Job.

Das Busfahren beherrschen wir mittlerweile wie die Limeños - zugegebenermaßen auch dank einer App, v.a. für Umstiege. Lässig winken wir an der Straße den richtigen der vielen, vollen Busse heran. Und zumindest die kleineren Micros oder Colectivos halten auch fast an jeder beliebigen Stelle. Und je älter und schrottiger der Bus, desto besser ist die Musik - heiße lateinamerikanische Rhythmen!

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